Möchten Sie die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails verbessern und Ihre Absenderreputation schützen? Dann ist die Verwendung einer E-Mail-Subdomain ein entscheidender Schritt. In diesem Beitrag erklären wir, was eine E-Mail-Subdomain ist, warum Sie eine verwenden sollten und wie Sie sie einrichten können.
Was ist eine E-Mail-Subdomain? (Mit Beispiel)
Jede E-Mail-Adresse besteht aus zwei Hauptkomponenten:
- Benutzername des Absenders
- Absenderdomäne
Ein Beispiel: In der E-Mail-Adresse paul@mailabc.de
ist paul
der Benutzername und mailabc.de
die Domäne.
Eine Subdomain ist eine Unterteilung Ihrer Hauptdomäne. Sie wird als Präfix vor die Stammdomäne gesetzt. Zum Beispiel: paul@example.mailabc.de
. Hier ist example
die Subdomain.
Obwohl eine Subdomain mit Ihrer Hauptdomäne verknüpft ist, verfügt sie über eine separate IP-Adresse. Dadurch behandeln Internetdienstanbieter (ISPs) und Mailserver die Subdomain unabhängig von Ihrer Stammdomäne. Diese Trennung bietet wichtige Vorteile, die wir im Folgenden genauer erläutern.
Warum sollten Sie eine E-Mail-Subdomain verwenden?
E-Mail-Dienstanbieter wie Google, Yahoo und Outlook bewerten Ihre Absenderdomäne und verknüpfen sie mit Ihrer Absenderreputation. Wenn Ihre E-Mails häufig als Spam markiert werden oder ein geringes Engagement aufweisen, kann dies Ihre Reputation beeinträchtigen. Eine schlechte Reputation führt zu Problemen bei der E-Mail-Zustellrate.
Vorteile einer E-Mail-Subdomain:
- Schutz der Hauptdomäne:
Wenn Ihre Subdomain einen schlechten Ruf erlangt, bleibt Ihre Hauptdomäne unbeeinträchtigt. Sie können einfach eine neue Subdomain erstellen, ohne Ihre Stammdomäne zu gefährden. - Bessere Zustellbarkeit:
Durch die Trennung von Transaktions-E-Mails, Marketing-E-Mails und anderen Nachrichtentypen verbessern Sie die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails. - Flexibilität:
Sie können verschiedene Subdomains für unterschiedliche Zwecke nutzen, z. B. für Marketing, Transaktionen oder Outreach.
Wann sollten Sie eine E-Mail-Subdomain verwenden?
Es ist nicht immer notwendig, mehrere Subdomains zu verwenden, aber in bestimmten Szenarien ist eine Subdomain unverzichtbar. Hier sind die häufigsten Anwendungsfälle:
1. Marketing-E-Mails
Marketing-E-Mails haben oft eine höhere Spam-Beschwerderate, da sie an eine breite Zielgruppe gesendet werden. Eine separate Subdomain schützt Ihre Hauptdomäne vor Reputationsschäden.
2. Transaktions-E-Mails
Transaktions-E-Mails (z. B. Bestellbestätigungen oder Passwortzurücksetzungen) haben eine hohe Öffnungsrate und sind für die Nutzererfahrung entscheidend. Eine eigene Subdomain stellt sicher, dass diese E-Mails immer zugestellt werden.
3. Outreach und PR
E-Mails an Partner oder Journalisten können eine geringere Resonanz haben. Eine separate Subdomain verhindert, dass dies die Zustellbarkeit anderer E-Mail-Typen beeinträchtigt.
Wie richten Sie eine E-Mail-Subdomain ein?
Die Einrichtung einer E-Mail-Subdomain ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie diesen Schritten:
- Erstellen Sie eine Subdomain:
Gehen Sie zu Ihrem DNS-Manager (z. B. bei Ihrem Hosting-Anbieter) und erstellen Sie eine neue Subdomain, z. B.mail.mailabc.de
. - Konfigurieren Sie die DNS-Einträge:
Stellen Sie sicher, dass die Subdomain über die richtigen MX-, SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge verfügt, um die Zustellbarkeit zu gewährleisten. - Testen Sie die Subdomain:
Verwenden Sie Tools wie Mail Tester, um sicherzustellen, dass Ihre E-Mails korrekt zugestellt werden und keine Spam-Filter auslösen. - Verwenden Sie die Subdomain für spezifische E-Mail-Typen:
Richten Sie Ihre E-Mail-Software oder Ihr Marketing-Tool so ein, dass es E-Mails über die neue Subdomain versendet.
Fazit
Eine E-Mail-Subdomain ist ein leistungsstarkes Werkzeug, um Ihre Absenderreputation zu schützen und die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails zu verbessern. Indem Sie Marketing-, Transaktions- und Outreach-E-Mails auf separate Subdomains verteilen, minimieren Sie Risiken und maximieren die Effektivität Ihrer E-Mail-Kommunikation.